Weben

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* inkl. ges. MwSt. zzgl. Versandkosten

Weben kennst du wahrscheinlich schon aus dem Handarbeitsunterricht in der Schule! Es ist eine bliebte und besonders einfache Krativtechnik, mit der eindrucksvolle Schmuckstücke kreiert werden können. Wandteppiche, Dekohänger, Untersetzer und vieles mehr lassen sich mit Garn und Webrahmen herstellen und lenken alle Blicke auf sich.

Häufige Fragen zu Weben

Geprüftes Expertenwissen von SCHÖNER LEBEN. · Aktualisiert am

Welcher Webrahmen eignet sich für Einsteiger?

Für den Einstieg empfehlen wir einen Schulwebrahmen in 20×30 cm. Er ist übersichtlich, stabil und ideal für erste Wandbehänge, Untersetzer oder kleine Teppiche. Fortgeschrittene greifen zu größeren Rahmen ab 40 cm Breite. Inspiration für textile Projekte findest du im DIY-Bereich und bei den Baumwollstoffen als Webgarn-Alternative.

Welche Garne kann ich zum Weben verwenden?

Als Kettgarn (Längsfäden) eignet sich festes, glattes Garn wie Baumwollkordel oder Leinengarn. Für den Schussfaden (Querwebung) kannst du kreativ werden: Wolle, Chenille, Stoffstreifen, sogar Jersey-Streifen oder Canvas-Reste funktionieren. Experimentiere mit Texturen – das macht den Reiz aus.

Wie befestige ich die Kettfäden richtig?

Spanne die Kettfäden gleichmäßig straff, aber nicht überdehnt, von oben nach unten über die Nägel oder Kerben des Rahmens. Beginne mit einer festen Schlaufe am ersten Nagel, wickle in gerader Linie nach unten und wieder hoch. Der Abstand beträgt meist 5–10 mm, je nach Projektdichte. Mehr Textil-Know-how gibt's im DIY-Hub und in der Inspirations-Galerie.

Kann ich auch mit Stoffstreifen weben?

Ja, das funktioniert hervorragend und verleiht deinem Projekt Struktur und Farbe. Schneide Stoffe in 2–4 cm breite Streifen – besonders schön sind Baumwollstoffe, Leinenstoffe oder Dekostoffe mit Muster. Reste aus Nähprojekten lassen sich so wunderbar upcyceln. Du erhältst individuelle Teppiche, Taschen oder Wandbehänge.

Welche Webtechniken gibt es für Anfänger?

Die Leinwandbindung ist die Basis: abwechselnd über und unter die Kettfäden weben. Darauf aufbauend lernst du Köperbindung (diagonale Muster) oder Farbwechsel für Streifen und Karos. Mit mehreren Schussfäden gleichzeitig entstehen plastische Effekte. Schau in unseren Inspirationen vorbei oder bestell dir kostenlose Stoffproben zum Experimentieren.

Wie entferne ich mein fertiges Webstück vom Rahmen?

Schneide die Kettfäden am oberen und unteren Rand vorsichtig durch oder nimm sie einzeln von den Nägeln. Verknote jeweils zwei benachbarte Fäden fest miteinander, damit sich das Gewebe nicht auflöst. Alternativ kannst du die Enden umschlagen und mit der Hand annähen – für einen sauberen Abschluss. Für größere textile Projekte hilft dir unser Nähservice gerne weiter.

Was kann ich alles weben?

Die Möglichkeiten sind riesig: Wandteppiche, Untersetzer, Tischläufer, Kissenhüllen, Taschen, kleine Teppiche oder sogar Schals. Kinder lieben Freundschaftsbänder und bunte Mini-Wandbilder. Gewebte Kissenhüllen passen perfekt zu unseren über 2.000 Kissen-Designs. Für professionelle Umsetzung von Sondermaßen schreib uns über das Nähservice-Formular.

Sind gewebte Textilien waschbar?

Das hängt vom verwendeten Material ab. Baumwolle und Leinen kannst du bei 30–40 °C im Schonwaschgang waschen, Wolle sollte nur per Hand gewaschen werden. Verknote die Enden vor dem ersten Waschen besonders fest oder versäubere sie mit ein paar Handstichen. Orientiere dich an der Pflege des empfindlichsten Garns. Fragen? Dann melde dich über unser Kontaktformular.